Kooperationsvertrag mit der RUB beschlossen und unterschrieben
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Auf Einladung der Ruhruniversität Bochum besiegelten die Bochumer Partnerschulen und die neuen Talentscouts mit einer feierlichen Auftaktveranstaltung am 6. April 2016 den Beginn einer hoffentlich langanhaltenden Partnerschaft beim „Talentscouting“. Nach der offiziellen Begrüßung in der Max-Kade-Halle durch die Prorektorin für Lehre und Weiterbildung, Prof. Dr. Kornelia Freitag, sorgte ein kurzweiliger Science Slammer-Auftritt für gute Stimmung. Das bereitete den Weg zu einem gewinnbringenden Austausch bei Snacks und Getränken. Die Erich Kästner-Schule war - neben dem Schulleiter - vertreten durch Sabine Demes, Claudia Schmidt und Christian Schwingeler vom Oberstufenteam. Sie konnten gemeinsam mit den beiden EKS - Talentscouts, Mira Stepec und Serhat Demir, von ersten gelungenen Beratungen an der Schule berichten. Moderiert wurde die Veranstaltung von Projektkoordinatorin Julia Zielberg. Die Partnerschaft dient dazu, Schülerinnen und Schülern der Oberstufe bei der Beantwortung zukunftswirksamer Fragen zu unterstützen:
Ist ein Studium überhaupt die richtige Wahl für mich? Kann ich es schaffen, an einer Hochschule mein Wunschstudienfach zu studieren? Wer unterstützt mich auf diesem Weg?


Die Scouts der RUB begleiten die jungen Menschen damit auf ihrem individuellen Weg in ein Studium oder eine Ausbildung. Sie kooperieren mit Gymnasien, Gesamtschulen und Berufskollegs in Bochum und dem Ennepe-Ruhrkreis. Mit Hilfe regelmäßiger Sprechstunden in den Schulen stehen sie in engem Kontakt mit ihren Schützlingen.

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Begründer der „Talentscout-Idee“ ist der Sozialwissenschaftler Suat Yilmaz, seit 2011 an der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen der erste „Talentscout“ an einer deutschen Universität. Er bahnt auch solchen Jugendlichen einen Weg zum Studium, die das Zeug für ein Studium haben, aber von allein nicht unbedingt genügend Mut aufbringen zu studieren, weil es Ihnen oft auch an notwendiger Unterstützung mangelt. Die erfolgreiche Arbeit von Suat Yilmaz und seinem Team hat sich herumgesprochen: Das Land NRW schickt seit 2016 Verstärkung an die Schulen im Ruhrgebiet. 28 weitere Scouts unterstützen begabte Jugendliche aus Nichtakademiker-Familien auf dem Weg zu einem erfolgreichen Studium. Denn während 77 Prozent aller Akademikerkinder studieren, beträgt dieser Anteil bei Kindern aus Nichtakademiker-Familien nur 23 Prozent. Für den Ausbau des Talentscoutings stellt das Land jährlich bis zu 6,4 Millionen Euro zur Verfügung. Neben der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen beteiligen sich sechs weitere Hochschulen: Hochschule Bochum, Ruhr-Universität Bochum, Fachhochschule Dortmund, Technische Universität Dortmund, Universität Duisburg-Essen, Hochschule Ruhr-West in Mülheim an der Ruhr.

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Die Zahl der kooperierenden Schulen ist dementsprechend deutlich angestiegen: 50 Gesamtschulen, Berufskollegs und Gymnasien sind mittlerweile Partner im „Talentscouting“.  Als zentrale  Anlaufstelle für die Schulen ist das NRW-Zentrum für Talentförderung gegründet worden. Das Zentrum koordiniert und berät, bündelt Wissen und organisiert einen kontinuierlichen Erfahrungstransfer. Die neuen Scouts absolvieren hier ein einjähriges Fortbildungsprogramm.

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Leistungen der Talentscouts an der EKS: - regelmäßige individuelle Beratung, - spezifische Coachingangebote für Schülerinnen und Schüler der Klassen 10-13, - Unterstützung durch Hochschul-, - Vorlesungs- und Laborbesuche, - Begleitung von Bewerbungen für Stipendien, - Beratung auf Elternabenden.
Aufgaben der EKS: - schafft Möglichkeiten zur Teilnahme am Talentscout-Angebot, - benennt Ansprechpartner, - organisiert Beratungstermine an der Schule, - benennt geeignete Schülerinnen und Schüler, - nimmt an Steuerungssitzung zweimal im Jahr teil.
Nach der spannenden Auftaktveranstaltung folgte am 25.4.2016 die formelle Vertragsunterzeichnung an der EKS. Für die Ruhruniversität Bochum unterzeichnete Talentscout Serhat Demir, für die EKS der Schulleiter.
Wir hoffen, dass diese Zusammenarbeit unseren Schülerinnen und Schülern bei ihrer Zukunftsplanung und der Umsetzung helfen kann.
Dr. Ludger Jonischeit

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