Die Klassen 11 bis 13 bilden die Sekundarstufe II der Gesamtschule. Sie ist genauso wie an den Gymnasien strukturiert und heißt deshalb auch die gymnasiale Oberstufe. Ziel der Oberstufe ist das Abitur.

Die Oberstufe ist gegliedert in:

  • die Einführungsphase im 11. Jahrgang
  • die Qualifikationsphase im 12. und 13. Jahrgang mit der Wahl von 2 Leistungskursen

Am Ende der Qualifikationsphase findet die Abiturprüfung statt:

Diese besteht aus 3 Klausuren

  • je eine Klausur in jedem Leistungskursfach und
  • eine Klausur in einem Grundkursfach
  • und aus mindestens einer mündlichen Prüfung in einem weiteren Grundkursfach.

Mögliche Abschlüsse:

Abitur:

An der EKS mit gymnasialer Oberstufe kann man die „allgemeine Hochschulreife" erwerben, die zum Studium an allen Hochschulen Deutschlands und an vielen Universitäten im Ausland berechtigt.

Fachhochschulreife:

Am Ende der Klasse 12 erreicht man bei durchschnittlich ausreichenden Leistungen den schulischen Anteil der Fachhochschulreife. Nach einem anschließenden einjährigen Praktikum oder mindestens zweijährigen Ausbildung kann man damit an allen Fachhochschulen in Deutschland studieren..

 

Herzlich willkommen auf der Sowi-Seite der EKS

 

 

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Plakat von Schülerinnen und Schülern des 12er Grundkurses der EKS


Bei der Entscheidung, ob man Sozialwissenschaften wählen möchte, hilft sicher diese Präsentation:                   

8 Gründe, Sowi zu wählen.

 

Diese Lehrer unterrichten das Fach Sowi an der EKS:

Christian Koglin, Ciraz Celik, Karin Strotbaum, Andreas Wittmann, Oliver Rüsing, Dustin Dittrich, Martin Klinge, Steve Krien (Referendar)

 

 

 

Darum lohnt es sich, das Fach Sowi in der Oberstufe zu wählen …

Im Fach Sowi diskutieren wir immer regelmäßig aktuelle Themen, so dass es zum einen nie langweilig wird und man zum anderen bei der Zeitungslektüre leicht seinen persönlichen Wissenszuwachs erkennt. 

Außerdem setzen wir immer wieder handlungsorientierte Methoden wie Simulationen, Podiumsdiskussionen oder Rollenspiele ein, so dass sich die Schüler nahezu spielerisch in den Bereichen Konfliktfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Präsentationsfähigkeit, Urteilsbildung, Mündigkeit, Empathiefähigkeit weiterentwickeln. 

Aber auch Exkursionen zu außerschulischen Lernorten sind fester Bestandteil des Unterrichts im Fach Sowi. So finden beispielsweise regelmäßig Besichtigungen von Produktionsbetrieben im Ruhrgebiet statt (z.B. die BP Europa Zentrale in Bochum oder die Erdölraffinerien in Gelsenkirchen). Aber auch Fahrten zum Landtag NRW oder Brüssel stehen auf dem Programm.

Das Fach hat nebenbei auch ganz praktische Vorzüge, was die berufliche Entwicklung der Schüler anbelangt. Wir beschäftigen uns mit Themen, die die Allgemeinbildung der Schüler verbessert. Wer drei Jahre lang das Fach Sowi belegt hat, schneidet in der Regel bei Einstellungstests relativ gut ab. In sämtlichen kaufmännischen und immer mehr technischen Ausbildungsberufen werden heute wirtschaftliche Grundkenntnisse vorausgesetzt, die auf dem Lehrplan in unserem Fach stehen. Nicht zuletzt sind wir sehr stolz darauf, dass viele unserer Abiturienten in den letzten Jahren die wirtschaftlichen Studiengänge wie VWL oder BWL gewählt haben.

Der Unterricht im Fach Sowi  macht also nicht nur Spaß, sondern Schüler werden auch in ihrer persönlichen Entwicklung zu selbstbestimmten, urteilsfähigen Bürgern unterstützt.

 

Facharbeiten

In der Jahrgangsstufe 12 ersetzt eine Facharbeit die erste Klausur im zweiten Halbjahr. Beispielhafte Fragestellungen für Facharbeiten:

* Russland 2018: Die WM als Startschuss in eine bessere Zukunft? – Ein wirtschaftliches und gesellschaftliches Fazit

* Der Globalisierungsprozess am Beispiel eines Bochumer Unternehmens (Privatbrauerei Moritz Fiege)

* Vom Sportverein zur Aktiengesellschaft - Chancen und Risiken eines Börsengangs am Beispiel des BVB

* Die Politik des UNO-Sicherheitsrats in der aktuellen IS-Krise

* Die Rolle der Nato in der aktuellen Ukraine-Krise

 

 

Wahlmöglichkeiten 

Das Fach wird in der Einführungsphase zweistündig angeboten. Danach kann man zwischen einem zweistündig unterrichteten Grundkurs und einem vierstündigen Leistungskurs (derzeit in Planung) wählen. Diejenigen Schüler, die das Fach Sowi in der Stufe 12 nicht belegt haben, müssen in ihrem letzten Jahr am zweistündigen Sowi-Zusatzkurs teilnehmen.

Zusammenfassung des Lehrplans für das Fach Sozialwissenschaften

1.      … schulinternes Curriculum für die Sekundarstufe II

 

Linksammlung für Schülerinnen und Schüler zum selbständigen Lernen und Vertiefen

tagesaktuelle Nachrichte:

Materialien und Online-Lexika:

Institutionen:

„LiGa – Lernen im Ganztag“ ist eine Initiative der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung und der Stiftung Mercator - in Nordrhein-Westfalen unter dem Titel „Leben und Lernen im Ganztag“ entwickelt und umgesetzt mit dem Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes NRW und der Qualitäts- und UnterstützungsAgentur – Landesinstitut für Schule (QUA-LiS NRW). Die Projektidee stützt sich auf die Erkenntnis, dass Ganztagsschulen mehr Zeit haben für Bildung – und damit das Potenzial, Schülerinnen und Schüler individuell zu fördern, damit sie erfolgreich lernen. Durch das Programm „LiGa – Lernen im Ganztag“ werden rund 300 Schulen aus fünf Bundesländern dabei unterstützt, dieses Potenzial zu entfalten. Die Schulen entwickeln in Zusammenarbeit mit erfahrenen Pädagogen ein individuelles, nachhaltiges und integratives Ganztagsschulprofil.
Die Erich Kästner- Schule hat sich diesem Projekt, das auf drei Jahre ausgelegt ist, angeschlossen, um gemeinsam mit anderen Schulen des gemeinsamen Lernens ein sinnvolles Lernzeitenkonzept zu entwickeln, um die Schülerinnen und Schüler besser individuell fördern zu können. Dazu arbeiten wir in unserem Netzwerk mit neun Schulen und der Schulaufsicht eng zusammen. Herauskommen soll ein für die Erich Kästner-Schule passendes Konzept für das Lernen im Ganztag.
Zum Start des Projekts trafen sich am 9.9.2016 an der Gesamtschule Berger Feld in Gelsenkirchen 131 Schulen aus ganz NRW. Diese Auftaktveranstaltung diente einem ersten Austausch und der Vernetzung aller am Projekt beteiligten Schulen. Sylvia Löhrmann, Ministerin für Schule und Weiterbildung und stellvertretende Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen, eröffnete die Veranstaltung. Fachvorträge zur schulischen Netzwerkarbeit und wirksamen Gestaltung des Ganztags, Workshops zur Konstituierung der Netzwerke und zahlreiche Infostände halfen beim Einstieg in die Netzwerkarbeit. Die Erich Kästner-Schule war durch Daniela Weinbörner, Nadja Fliesen und Dr. Ludger Jonischeit vertreten.

 

 

 

Seit Anfang 2016 treffen sich musikbegeisterte Kinder zum gemeinsamen Singen in der Aula. 

Entstanden ist dieser Chor als Teil des Deutschunterrichts für geflüchtete Kinder. Singend und spielerisch die deutsche Sprache zu erlernen und gemeinsam Spaß beim Singen und Musizieren zu erfahren, das ist das primäre Ziel. 

Engagiert und motiviert widmet sich sich die Chorleiterin gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern internationaler Musik. Alle Kinder, die Freude am Singen haben, sind herzlich eingeladen in der Arbeitsgemeinschaft immer donnerstags in der 6. Stunde mitzusingen. 

Die BildungsBande - Kinder lernen von Jugendlichen – Kinder lernen von Kindern

Die BildungsBande startete im September 2012 als Pilotprojekt unter dem Namen „Sprachbotschafter“ an der Erich Kästner - Schule und ist heute ein erfolgreiches Programm, an dem sich zahlreiche Schulen auch in anderen Bundesländern beteiligen. Die Idee des Projektes ist, dass ältere Kinder und Jugendliche als Schülercoaches in Partnerschulen gehen und dort mit den jüngeren Kindern lernen, lesen und spielen. Sie begleiten sie als Vertraute in ihrer schulischen und persönlichen Entwicklung. Dabei entfaltet das so wichtige Beziehungslernen seine positiven Wirkungen, sodass initiatives und eigenverantwortliches Handeln ins Schulwesen einzieht.

„Schülercoaches“ sind hauptsächlich Jugendliche der Jahrgangsstufen 8, die von der EKS als Projektschule, nach einem entwickelten Trainingskonzept zu festgelegten Zeiten jede Woche in Partnergrundschulen – Grundschulen mit einem hohen Anteil von Kindern mit Migrationshintergrund und oftmals in sozialen Brennpunkten gelegen – gehen, um die Kinder als Schülercoaches in ihrer persönlichen Entwicklung zu unterstützen und kreative Projekte mit ihnen durchzuführen.

Die Jugendlichen sind persönliche Begleiter für die Jüngeren – ihr Engagement wird aus der unmittelbaren Begegnung geweckt und lässt sie eine Vielzahl von unterschiedlichen Aktivitäten zu verschiedenen Themen entfalten. Alle Schülercoaches werden von KoordinatorInnen begleitet und durch ExpertInnen gecoacht.

Alle Programmteilnehmer werden in der Zeit ihres Einsatzes als Schülercoaches von ihrem Unterricht befreit bzw. sind in der unterrichtsfreien Zeit tätig.
Alle Schülercoaches erhalten ein spezielles Training vor Beginn ihres Einsatzes.
Alle Schülercoaches nehmen an regelmäßigen Reflexionstreffen teil.
Alle Schülercoaches erhalten nach erfolgreicher Teilnahme ein Zertifikat über ihren Einsatz.

Mehr zur Bildungsbande

Zusätzliche Informationen