Im Rahmen des Hospitationsprogramms der Deutschen Schulakademie haben zwei Vertreter der EKS an der Realschule am Europakanal in Erlangen hospitiert. Alle Hospitantinnen und Hospitanten des Programmes trafen sich in Begleitung ihrer Schulleitungen vom 15.3-16.3.2019 in Erkner in der Nähe Berlins zur gemeinsamen Evaluation.

eks hamburg med

 

Marktplatz und Impulsvortrag

Am ersten Tag stellten alle Hospitierenden im Rahmen eines großen Marktplatzes die von ihnen besuchten Schulen vor. Eigenes Material zur Gestaltung einer Pinnwand wurde genutzt. Die Ergebnisse der Besuche von 43 Schulpreisträgerschulen wurden anschließend den 182 Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Treffens präsentiert und intensiv diskutiert. Abgeschlossen wurde der Tag mit einem exzellenten, fast zweistündigen Vortrag zum Thema „Veränderungsprozesse von Schulen gestalten und verstehen“ von Maya Dammann, der ehemaligen Schulleiterin der Erich Kästner-Gesamtschule in Hamburg. Zahlreiche Impulse konnten nicht nur für den zweiten Tag genutzt werden, sondern werden nach Einschätzung der EKS-Vertreter die Schulentwicklungsprozesse der Erich Kästner-Schule Bochum zukünftig nachhaltig beeinflussen.

Veränderungsprozesse an der eigenen Schule gestalten: BarCamp

Der zweite Tag der Tagung thematisierte die Gestaltung von Veränderungsprozessen in der eigenen Schule. Dies geschah mit Hilfe des Formats einer Unkonferenz, auch „BarCamp“ genannt, bei der es um Themen, Fragen und Planungen der teilnehmenden Schulen ging.

Pinnwand med
Dazu wurde das Workshop-Programm am Morgen gemeinsam geplant. Alle, die ein eigenes Thema einbringen wollten, stellen das Thema in zwei Sätzen vor. Daraus wurde zeitgleich an einer Pinnwand das Programm geplant. Für einen Workshop reichte es aus, wenn eine Idee oder eine Frage formuliert werden konnte, zu denen die Impulsgeber mit Gleichgesinnten Erfahrungen, Ideen und Planungen austauschen wollten. Der von der EKS gestaltete Workshop zum Thema Lernzeiten brachte einige interessante Aspekte für den weiteren Implementationsprozess zu Tage.
Das gilt ebenso für weitere besuchte Sessions zu Themen wie Digitalisierung, Teambildung oder Zusammenarbeit mit Sozialpädagoginnen oder Sozialpädagogen. Besonders imponiert hat den Teilnehmen der EKS die Tatsache, dass eine Preisträger-Gesamtschule in Hamburg bei vergleichbarer Schülerinnen- und Schülerzahl (1350) neben einer vergleichbaren Lehrkräfteausstattung (120) vermelden konnte, dass zusätzlich 50 Förderpädagoginnen und Förderpädagogen bzw. 20 Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen an ihrer Schule tätig sind. Das imponiert!

Zusätzliche Informationen