Gesamtschule heißt, dass Kinder aller Begabungen gemeinsam in einer Klasse lernen. Wir setzen darauf, dass durch geschickte Unterrichtsarrangements schwächere von den stärkeren Schülern lernen und stärkere hierdurch ihre Kenntnisse festigen. Gemeinsam lernen heißt soziales Verhalten einüben und Verantwortung füreinander übernehmen.
Gesamtschulen kennen bis zum Ende der 9. Klasse kein Sitzenbleiben. Kein Kind hat nur Schwächen, jedes besitzt seine eigenen Stärken. Diese Stärken unterstützen und fördern wir. Zum Ausgleich von Schwächen bieten wir den Schülerinnen und Schülern Förderunterricht während des Unterrichtstages und zusätzliche Hilfen nach Unterrichtsschluss. Alle Laufbahnen bleiben offen, so dass Spätentwickler ihre Chance ebenso haben wie Frühstarter.

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Der binnendifferenzierte Unterricht wird in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch ab der 8. bzw. 9. Klasse abgelöst von Kursen auf zwei unterschiedlichen Niveaus, den sogenannten E- und G-Kursen.
Gesamtschulen sind Ganztagsschulen. Wir bieten unseren Schülerinnen und Schülern ein vielfältiges Speisenangebot in der Mensa, eine garantierte Mittagspause (auch der Oberstufe!) und ein Ganztagsangebot, das Aufgabenbetreuung durch Lehrkräfte (oft die Klassenlehrerinnen oder Klassenlehrer), Spiele und kreative Angebote enthält.
An einer Gesamtschule können Schülerinnen und Schüler bei entsprechender Begabung alle Abschlüsse, bis hin zum Abitur, erlangen. Und das nach 13 Schuljahren.
Gesamtschulen integrieren Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen in ihr Kollegium, so dass Kinder Ansprechpartner in sozialen Problemlagen haben und Experten bei Verhaltensproblemen helfen können. Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen sind auch in der Freizeit und im AG-Bereich des Ganztags eine wichtige Ergänzung des Angebots der Schule.
Mehr über die Schulform Gesamtschule erfahren Sie hier bei der Gemeinnützigen Gesellschaft Gesamtschule GGG und dem Landeselternrat Gesamtschule LER.

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