Grundsätzliches

An der Erich Kästner-Schule arbeiten z.Z. 2 hauptamtliche Diplom-Sozialpädagoginnen und 1 Praktikantin im Berufsanerkennungsjahr.
Ihr Tätigkeitsfeld wird geregelt durch den Runderlass des Ministeriums für Schule und Weiterbildung vom 23.1.2008 „Beschäftigung von Fachkräften für Schulsozialarbeit in Nordrhein-Westfalen“.

Leitlinie der Schulsozialarbeit ist es, bei Schwierigkeiten Hilfen so zu geben, dass die Betroffenen lernen, mit ihren Problemen selbst umzugehen und diese zu lösen. So können sie Fähigkeiten entwickeln, Problemen in Zukunft vorzubeugen oder besser mit ihnen umzugehen. Dabei wird der Schüler in seiner gesamten Persönlichkeit und seinem jeweiligen Entwicklungsstand gesehen.

Die Sozialpädagogen arbeiten im Team mit dem Didaktischen Leiter, der jeweiligen Abteilungsleitung sowie deren Beratungslehrer/in zusammen. Sie haben sich Jahrgangsstufen zugeordnet, so dass sie für die jeweiligen Beratungs- und Klassenteams und die Schüler/innen und deren Eltern Ansprechpartner sind.

Eine enge Zusammenarbeit mit den Eltern ist dabei ebenso selbstverständlich und erwünscht wie mit dem Lehrerkollegium.

Schwerpunkte

Organisation und Durchführung des Freizeitbereichs

  • Einrichtung von Pflichtarbeitsgemeinschaften und Mittagsfreizeiten in Zusammenarbeit mit der Freizeitkoordinatorin und der Schulleitung

  • Ausgestaltung und Betreuung von Clubräumen der einzelnen Jahrgangsstufen in der Mittagspause

  • Einteilung und Betreuung der ehrenamtlich tätigen Eltern in Zusammenarbeit mit Freizeitkoordinatorin und Schulleitung

  • Leitung eigener Arbeitsgemeinschaften

Beratungsbereich

  • Einzelfallhilfe für Schüler/innen , die unterschiedliche Schwierigkeiten innerhalb der Schule, aber auch innerhalb ihres Freundeskreises haben.

  • Soziale Gruppenarbeit mit festen Schülergruppen

  • Deeskalationstraining

  • Anti-Mobbing-Training

  • Selbstbehauptungstraining für Mädchen

Die Beratung durch die Sozialpädagogen beruht auf dem Prinzip der freiwilligen Inanspruchnahme. Es gilt auch die Schweigepflicht nach § 203, StGB.

Projekte

  • Vorbereitung und Durchführung von Projekten zur Mädchen- und Jungenförderung

  • Streitlotsenausbildung im 9.Jahrgang

  • Patenschülertraining

  • „Fit for life“ –ein Bewerbungstraining zur Berufswahlorientierung in Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern

  • „Ohne Gewalt stark“ – ein Projekt zur Gewaltprävention in Zusammenarbeit mit der Polizei

  • Vorbereitung und Organisation zum „Girls Day“ im 8.Jahrgang

Weitere Tätigkeiten

  • Kontakte zu außerschulischen Institutionen wie Erziehungsberatungsstellen, - Jugendamt, „Neue Wege“, Polizei Bochum, Kinder- und Jugendärzten

  • Mitglied in 2 Sozialraumkonferenzen: Querenburg und Wiemelhausen

  • Beratendes Mitglied im Jugendhilfeausschuss der Stadt Bochum

Zusätzliche Informationen