Physik – eine besondere Art der Auseinandersetzung mit der Natur. Unser Wort Physik leitet sich von dem griechischen „physis“ her. Dies bedeutet bei den Griechen so viel wie Vorgänge, die in der Natur von selbst ablaufen.

Welche Ziele verfolgt der Physikunterricht?

Grundlegende Begriffe, Gesetze und Modelle der Physik werden nicht einfach mitgeteilt, sondern Schritt für Schritt entwickelt und an vielen Beispielen herausgestellt und geübt. Zahlreiche Erscheinungen können die Schülerinnen und Schüler dann selbst erklären und verstehen.

Der Weg, wie man grundlegende physikalische Zusammenhänge entdeckt- die Physiker nennen diese Arbeitsweise die physikalische Methode – wird an zahlreichen Fällen immer wieder aufgezeigt. Hierbei lernen die Schülerinnen und Schüler diese Methode zum Lösen physikalischer Probleme selbständig anzuwenden. An geeigneten Stellen werden die jungen PhysikerInnen auch erfahren, wie die Einstellungen der Forscher zur Natur und ihre daraus folgenden Fragestellungen im Verlauf der Geschichte sich gewandelt haben.

Welche wegweisenden Kompetenzen erwerben die Schülerinnen und Schüler?

  1. Erkenntnisgewinnung: Beobachten, Vergleichen, Experimentieren, Modelle entwickeln, nutzen und Arbeitstechniken anwenden
  2. Kommunikation: Informationen sach- und fachbezogen erschließen und austauschen
  3. Bewertung: Phänomene und Vorgänge mit einfachen naturwissenschaftlichen Konzepten beschreiben und erläutern
  4. Nutzung fachlicher Konzepte: bei der Beschreibung naturwissenschaftliche Sachverhalte Fachbegriffe angemessen und korrekt verwenden

Exkursionen

Um ein besseres Verständnis des Fachs Physik und der physikalischen Prozesse zu erhalten, werden Exkursionen mit den Schülerinnen und Schüler der Sek I und Sek II durchgeführt. Hierfür werden beispielweise das Planetarium in Bochum, die Camera Obscura in Mülheim oder des Alfred- Krupp Schülerlabor der Ruhr Universität Bochum besucht.

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