Ab Montag, den 27.04. ist Thomas Kloppmann als telefonischer Ansprechpartner von 8:00 Uhr bis 11:00 Uhr in seinem Büro unter der Telefonnummer 0234/9734927 zu erreichen.

Veränderungen werden zeitnah an dieser Stelle bekannt gegeben.

 

 

Der Kunst und Kultur-Zweig stellt sich vor

Der Kunst- und Kultur-Zweig entstammt dem Kunst und Medien-Zweig und ist dessen konsequente Weiterentwicklung im Laufe der letzten Jahre.

Der Profilzweig Kunst, den es seit dem Schuljahr 2004/2005 an der Erich Kästner-Schule gibt, bildet ein besonderes Profil, in dem es darum geht, dass SuS sich in der Welt der Bilder orienEeren um sich selbst ein Bild von der Welt machen zu können. Die betrachtende Erfassung der Wirklichkeit einerseits und die eigene bildnerische ProdukEon der Schüler und Schülerinnen anderseits werden im Profilzweig Kunst + Kultur zusammengeführt. Schülerinnen und Schülern machen so die Erfahrung einer ihnen als ferEg präsenEerten Welt etwas Neues, Eigenes hinzufügen zu können Die Förderung von Fantasie, KreaEvität und individuellen Lösungsansätzen, wie sie ein ausgeweiteter Kunstunterricht ermöglicht, befähigt die Kinder, sich in zunehmendem Maße kompetent und kriEsch mit allen Bildern der sie umgebenden Welt auseinandersetzen zu können. Die Verknüpfung von Sehen, Denken und Handeln ist Ziel des Unterrichts.

Das KUNST-Profil bietet

  • eine besondere Förderung der künstlerischen Fähigkeiten
  • den kreativen Umgang mit vielfältigen Materialien und Medien aus den verschiedenen Kunstbereichen wie Malerei, Collage,Grafik/Druckgrafik, Plastik, Mode, Design, Architektur, Fotografie, Film, digitale Bearbeitung
  • die Anlage eines fundierten kunst- und kulturhistorischen Wissen im Sinne der Allgemeinbildung
  • den Zugang zu kulturellen Einrichtungen wie Museen, Theatern und Ausstellungen
  • Hilfe bei der Berufs- und Studienwahl im künstlerischen und kreativen Bereich
  • eine Stabilisierung der Persönlichkeit und des Selbstbewusstseins durch eigengestalterische Arbeit und Prozesse
  • eine Stärkung der Konzentrations-, Kooperations- und Beurteilungsfähigkeit

Außerschulische Aktivitäten

Der erweiterte Kunstunterricht ermöglicht den regelmäßigen Besuch von Museen und Ausstellungen. Es finden unterschiedliche KooperaEonsprojekte mit den umliegenden Grundschulen und dem Bochumer Kunstmuseum statt. Ausstellungen im öffentlichen Raum und in der Schule gehören ebenso zum Profil. Die Teilnahme an Kunstwettbewerben wie „Kulturfrühling“, Mach mit: Gestaltung eines USB Müllautos etc. Zeigt das kreative Potential der Schülerinnen und Schüler. Bei der erfolgreichen Teilnahme am Wettbewerb „Kultur und Schule“ entwickelten Künstler und Künstlerinnen aus der Region mit SuS Kunstobjekte, die die Gestaltung des Schulgeländes durch SuS dokumentieren. Das breite Spektrum an kreativen Arbeiten der SuS zeigt auch die Sommerkunstausstellung im neuen Kunsthaus der EKS.

Oberstufenunterricht

Die intensivierte Auseinandersetzung mit Kunstinhalten findet in der gymnasialen Oberstufe ihre konsequente Fordührung: In allen Jahrgängen der Oberstufe gibt es jeweils zwei Kunstkurse, die von den Schülerinnen und Schülern mit einer schriftlichen oder mündlichen Abiturprüfung abgeschlossen werden können. Seit dem Schuljahr 2017/18 gibt es einen Kunst-Leistungskurs, für den die Kenntnisse und Fertigkeiten der Schülerinnen und Schüler aus dem Profilzweig der Sekundarstufe I eine fundierte Basis bilden.

Die Erich Kästner-Schule ist eine Gesamtschule mit sechs Parallelklassen je Jahrgang und einer vierzügigen gymnasialen Oberstufe. Zurzeit besuchen etwa 1400 Schülerinnen und Schüler die Schule und werden von etwa 135 Lehrkräften unterrichtet. Sie versteht sich als Gute Gesunde Schule.

EKAESTgesBO01 small

Unsere Kernunterrichtszeit ist von 7.50 Uhr bis 16.00 Uhr. Dienstags ist grundsätzlich mittags (um 12.45 Uhr oder um 13.30 Uhr) Unterrichtsschluss, Freitags endet der Unterricht um 12:45 Uhr.

Seit dem Schuljahr 2014/15 unterrichten wir im 65-Minuten-Takt. Dieser ermöglicht andere pädagogische Konzepte mit längeren Arbeitsphasen als der vorherige 45-Minuten-Takt.


Die Erich Kästner-Schule befindet sich einem Schulneubau mit ganz besonderem architektonischem Konzept als Campus-Schule mit insgesamt acht Einzelgebäuden. Jede Altersstufe bewohnt ihr eigenes Haus mit modernen Unterrichtsräumen, so dass wir kleine Einheiten mit maximal 360 Schülern bilden. Für dieses pädagogische Konzept und seine lichtdurchflutete Architektur wurde der Architekt mit dem Schulbaupreis NRW 2013 ausgezeichnet.
Eltern können bei der Anmeldung zwischen vier verschiedenen Profilklassen wählen:

  • Kunst- und Kulturprofil mit erweitertem Kunstunterricht und künstlerischen Kooperationen
  • Englisch Notebook Plus mit erweitertem Englischunterricht und bilingualen Projekten
  • Naturwissenschaften Notebook Plus mit erweitertem MINT Schwerpunkt und naturwissenschaftlichen Projekten

In den beiden Notebookprofilen arbeiten die Schülerinnen und Schüler mit Notebooks in allen Unterrichtsfächern. Diese Notebooks erwerben die Eltern über Leasing-Verträge. Die Kosten des Leasings belaufen sich i.d.R. auf ca. 30 € je Monat. Mehr über die Profilzweige erfahren Sie hier.

MINTNicht zuletzt mit durch den MINT-Schwerpunkt, aber auch durch Aktivitäten in vielen Bereichen, ist die EKS durch den Akt der Verleihung im Jahre 2017 MINT-Schule NRW. So nimmt die Schule seit Jahren erfolgreich am Känguru-Wettbewerb der Mathematik teil, war mehrfach an dem Projekt "Make your School", den sogeannten "Hackdays" beteiligt und hat ein ausgeprägtes Technik-Angebot im Sekundarstufe I-Bereich. Diverse AGen und Mittagsangebote runden das Angebot ab.

Seit 2011 ist die Erich Kästner-Schule auf dem Weg Inklusion und Schule des gemeinsamen Lernens. Seit 2014 sind wir Schwerpunktschule für körperlichem und motorischem Förderbedarf.

Kein Kind verlässt die Schule ohne Schulabschluss, 25% der Schüler erwerben einen Hauptschulabschluss. Von den übrigen Schülern, die den mittleren Schulabschluss erwerben, geht etwa die Hälfte in die Oberstufe über. Dieser Anteil steigt ständig.

 sor logo kleinDie Erich Kästner-Schule ist eine multikulturelle Schule mit über 40 Nationen als Herkunftsländer der Schülerfamilien. Deshalb ist es uns wichtig, „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“ zu sein, insbesondere, weil die Schülervertretung dieses Projekt trägt.

Das zweite Projekt unserer interkulturellen Ausrichtung ist unser europäisches Erasmus+-Netzwerk mit unseren Partnerschulen in Spanien und Polen. Wir organisieren Austauschprogramme mit Italien und internationale Workcamps um Begegnung zwischen den Schülerinnen und Schülern zu ermöglichen. Die europäische Verständigung voranzubringen durch Begegnung der Jugend ist uns ein ganz besonderes Anliegen.
Erfolgreiche Schullaufbahnen führen zum Studium oder zum Beruf. Die Studien- und Berufsorientierung ist daher ein besonders wichtiger Baustein in unserem Schulprogramm. Wir betreuen unsere Schüler intensiv und beraten sie gemeinsam mit der Arbeits-Agentur sowie Partnern und Fachleuten aus zahlreichen Betrieben bei der Suche nach dem richtigen Weg für die Zeit nach der Schule.

kein abschluss kleinSeit Beginn des Schuljahrs 2013/3014 gehören wir als eine der ersten Schulen Bochums dem Landesprogramm „Kein Abschluss ohne Anschluss KAoA“ an.

Die EKS ist seit Anfang 2019 an den Hackdays von Make Your School beteiligt und seitdem auch Projektschule.

Als „gute gesunde Schule“logo seplegen wir größten Wert auf die Gesundheitsförderung, insbesondere durch Bewegung. Hierfür haben wir – einzigartig in NRW- ein schuleigenes Fitness-Zentrum, das von einem Fitnessclub von Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und Ehemaligen geleitet wird. Mit Hilfe von Fachleuten aus Sportmedizin und Trainingswissenschaft haben wir ein Konzept für dieses Fitness-Zentrum entwickelt, das den besonderen Bedürfnissen von Kindern und Jugendlichen Rechnung trägt.
Für unser pädagogisches Konzept, für das soziale Klima, das Engagement von Eltern in der Schule und die Entwicklung der letzten zehn Jahre wurde die Erich Kästner-Schule bereits mehrfach ausgezeichnet.
Wir haben 2012 das Europabanner der Europa Union Bochum erhalten.
Wir haben den Schulbaupreis NRW 2013 für vorbildliche Schularchitektur erhalten.
Wir sind dreimal mit dem Berufswahl-SIEGEL der Region Mittleres Ruhrgebiet  ausgezeichnet worden, zuletzt 2013.Logo Berufswahlsiegel
Wir haben sechsmal den Schulentwicklungspreis der Unfallkasse NRW erhalten, 2008, 2009, 2010, 2012, 2014 und 2017.
Und wir haben als bedeutendste Auszeichnung den Deutschen Schulpreis 2012 schulpreis kleinerhalten.
Wir sind stolz auf diese Auszeichnungen, weil wir stolz auf unsere Schule sind.

Seit der Verleihung des Deutschen Schulpreises arbeitet die Erich Kästner-Schule in der Deutschen Schulakademie mit. Vor dem Hintergrund des wachsenden Preisträgernetzwerks schafft die Mitgliedschaft im Netzwerk Transparenz über die Zusammenarbeit der Preisträgerschulen und der Deutschen Schulakademie (DSA). Der Austausch zwischen den Preisträgerschulen und der DSA findet in verschiedenen Formaten statt. Dies soll gewährleisten, dass Themen und Fragestellungen der Praxis wesentlich in die Arbeit der Schulakademie einfließen. Gemeinsam mit der Deutschen Schulakademie tragen die Preisträgerschulen gute Schulpraxis und -konzepte in die Breite.

Das Konzept umfasst eine binnendifferenzierende Förderung im Regelunterricht aller Fächer, ergänzt durch gruppenverkleinernde Maßnahmen in den Klassenlehrerstunden der Sekundarstufe I. Daneben werden Fachförderkurse in den Regelunterricht aller Jahrgangsstufen eingerichtet. Als MINT-Schule bieten wir ein umfassendes MINT-Programm in allen Jahrgängen der Sekundarstufe I. Das Förderprogramm Deutsch als Zweitsprache (DaZ) für Seiteneinsteiger ohne deutsche Sprachkenntnisse und eine Jungen- und Mädchenförderung in verschiedenen Projekten komplettieren das Angebot.

MINT-Förderung

Die EKS nimmt seit am NRW Schulversuch Talentschule mit dem Schwerpunkt MINT-Förderung teil. Das Projekt Talentschule hat zum Ziel, unabhängig von sozialer Herkunft Bildungsgerechtigkeit zu schaffen. Als Talentschule werden wir mit zusätzlichen Ressourcen durch das Land und den Schulträger ausgestattet, um alle Schülerinnen und Schüler zu fördern. Die Schule wurde 2019 ausgezeichnet.

In Kooperation mit dem zdi-Netzwerk IST.Bochum.NRW findet an unserer Schule seit dem letzten Schuljahr das Projekt MINT IST cool statt. An dem Projekt können Schüler und Schülerinnen des 8. und 9. Jahrgangs teilnehmen. Die Projektteilnehmer probieren in Zusammenarbeit mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des zdi-Netzwerk IST.Bochum.NRW an unserer Schule im Rahmen der AG-Stunden kleinere Versuche und Experimente aus dem MINT-Bereich aus. Die Versuche und Experimente werden ausgewertet und es wird überlegt, wie man die MINT-Inhalte Grundschülern und -schülerinnen nahebringen kann. In jeweils der folgenden Woche gehen dann die Projektteilnehmer in umliegende Grundschulen und führen die Versuche oder Experimente mit Schülern und Schülerinnen der 4. Klassen im Ganztagsbereich durch. Das Projekt umfasst jeweils ein Schuljahr.

Ebenfalls in Kooperation mit dem zdi-Netzwerk IST.Bochum.NRW wurde die Projektwoche MINT für den 9. Jahrgang initiiert, die kurz nach den Herbstferien stattfindet. Hier arbeiten Schülerinnen und Schüler des 9. Jahrgang in naturwissenschaftlichen z. T. bilingualen Projekten, die sich am Profil der Klassen orientieren.

Das Netzwerk Zukunftschule NRW, in dem die EKS gemeinsam mit dem Mulvany Berufskolleg und dem Heisenberg Gymnasium arbeitet, beschäftigt sich mit der Sprachförderung besonders in den Naturwissenschaften und erarbeitet Konzepte und Vorschläge für die Umsetzung.

Die Arbeitsgemeinschaften und Mittagsangebote im offenen Ganztag umfassen ebenfalls verschiedene Möglichkeiten zur naturwissenschaftlichen Förderung, wie z. B. die LED-AG, Medienscout-AG oder Programmier-Angebote.

Gruppenverkleinernde Maßnahmen

Im 5. Jahrgang sieht der Stundenplan zwei Klassenleitungsstunden vor, von denen eine doppelt besetzt ist. Dieses dient zur Einübung und Durchführung des Klassenrats, bietet aber auch Gelegenheit zur individuellen Förderung. Durch die Gruppenverkleinerung sollen Leistungsdefizite aufgearbeitet sowie Zusatzangebote gemacht werden. In den Jahrgängen 6 bis 10 ist zu diesem Zweck eine doppelt besetzte Klassenlehrerstunde vorgesehen.
Im 5. und 6. Jahrgang erfolgt eine systematische Sprachförderung, die Förderstunden sind in das Stundenraster integriert. Während der Förderung werden Leistungsstärken und -schwächen durch die Anwendung festgelegter Verfahren diagnostiziert. In jedem Förderblock werden in der Regel für zwei Klassen 3 Fördergruppen mit je 18 Schülern gebildet.

Fachfördergruppen im Regelunterricht

Alle früher im Rahmen der Zusatzstunden eingerichteten fachbezogenen Förderkurse sind im Zuge der Umstellung auf das 65 Minuten-Modell in die regulären Unterrichtstunden integriert worden, um anstatt zusätzlicher Module eine individuelle Förderung in enger Anbindung an die jeweiligen Fächer und damit eine passgenaue Unterstützung zu ermöglichen. Zu diesem Zweck haben alle Fächer durch die Stundenumstellung zusätzliche Unterrichtszeit gewonnen.
Darüber hinaus werden im 2. Halbjahr des 10. Jahrgangs in den Fächern Englisch, Deutsch, Italienisch und Mathematik fachbezogene Vorbereitungsmodule für die Sekundarstufe II eingerichtet. Alle potentiellen Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II erhalten je nach Förderbedarf eine Wochenstunde in max. zwei der genannten Fächer.
Durch eine Zusammenarbeit mit der Professional School of Education Bochum kommen pro Halbjahr vier bis sechs angehende Lehramtsstudenten zur Unterstützung im Bereich der individuellen Förderung. Die Studenten arbeiten für 4 Wochen pro Schulhalbjahr in einem Umfang von 9 Schulwochenstunden an der EKS und ermöglichen so eine weitere individualisierte Schülerförderung besonders in den Kernfächern Deutsch, Englisch und Mathematik.
Deutsch als Zweitsprache (DaZ)

Seit 2005/06 werden Flüchtlingskinder in die regulären Klassen der Jahrgangstufen 5 bis 9 aufgenommen; zum Erlernen der deutschen Sprache werden sie entsprechend ihres deutschen Sprachstandes in Fördergruppen mit jeweils ca.15 Kindern zusammengefasst. Hier erhalten sie im gesamten Schuljahr eine zusätzliche Sprachförderung von bis zu 8 Wochenstunden (a` 65 Minuten), die von speziell fortgebildeten Lehrkräften erteilt werden. Unterstützung erfahren sie dabei von Studentinnen und Studenten sowie von außerschulischen Fachkräften. Die Förderung findet in der normalen Unterrichtszeit statt, d.h. die Schülerin oder der Schüler verlässt während festgelegter Stunden den Klassenverband und erlernt in Gruppen mit den anderen nichtdeutschsprachigen Kindern die deutsche Sprache. Alle Sprachfördergruppen sind mit mehreren Fachkräften besetzt, um eine individuelle Förderung zu erzielen. Sprachstandtests im Laufe des Schuljahres geben Auskunft über den Lernfortschritt, dazu bekommen die Schülerinnen und Schüler Materialien zum selbstständigen Lernen. Die Schülerinnen und Schüler können am Ende des zweiten Schuljahres zunehmend am Regelunterricht teilnehmen, lediglich in Einzelfällen ergibt sich zusätzlicher Sprachförderbedarf. Dieses Ergebnis spricht für das Konzept, die nichtdeutschsprachigen Kinder sofort mit einem Teil der Stunden in die Regelklassen zu integrieren, anstatt sie in besonderen Sprachklassen zu separieren.

Jungen- und Mädchenförderung

Ausgehend von einem umfassenden Gesundheitsbegriff, der auch seelische Befindlichkeiten und versteckte Beeinträchtigungen des Gefühlslebens in die Überlegungen einbezieht, und ausgehend von einem Sprachförderbegriff, der Lerngegenstände an realen Problemen handlungsorientiert ausrichtet und durch kooperative Lernformen unterstützt, besteht die Jungen- und Mädchenförderung aus mehreren Teilen.
Im 5. Jahrgang nimmt jede Klasse an einem eintägigen Seminar teil, das federführend von den Sozialpädagoginnen der EKS gestaltet wird. Der zweite Teil des Projekts erfolgt zu Beginn des 6. Jahrgangs, in dem die Klassenfahrt als dreitägige Seminarfahrt zur Thematik „Jungen-und Mädchenförderung“ stattfindet. Zu diesem Zweck werden Anbieter und Ziele gewählt, die besondere Seminare zu diesem Themenbereich im Programm haben.
Gearbeitet wird in beiden Projektteilen in geschlechtsgetrennten Gruppen, in denen die besonderen männlichen und weiblichen Lebensbedingungen, ihre Alltagserfahrungen und oft widersprüchlichen Rollenerwartungen beleuchtet werden. Die Mädchen sollen Gelegenheit erhalten, sich ihrer Stärken bewusst zu werden, um eigene Interessen und Grenzen auszudrücken und zum Anknüpfungspunkt für ihr selbstbestimmtes Handeln zu machen. Demgegenüber sollte den Jungen Raum gegeben werden, ihre Verunsicherung in der Mannwerdung und im Mann - sein produktiv zu wenden und einen eigenen Standpunkt mit Blick auf die eigene Individualität zu entwickeln, der auf Abgrenzung und Abwertung von anderen verzichtet.
Im 7. Jahrgang wird diese Form der Jungen- und Mädchenförderung in dem Projekt „Check it! - Mädchen sein, Junge sein - voll der Stress!“ fortgeführt. Hier werden Fragen, die das Entwicklungsalter betreffen, ebenso thematisiert wie die Problembereiche Mobbing und Ausgrenzung. Es handelt sich dabei um ein Kooperationsprojekt der Beratungslehrerin des Jahrgangs, einer Schulsozialpädagogin und bei Bedarf Teamern des Deutschen Gewerkschaftsbundes.
Aufbauend auf dieser Förderung folgt im 7. und 8. Jahrgang der „Zukunftstag“ (Girls´ Day, Boys´ Day), an dem sich alle Schüler der beiden Jahrgänge einen Betrieb zur Berufserkundung suchen. Idealerweise sollen Mädchen in typisch männliche Berufsfelder und Jungen in typisch weibliche Berufsfelder hineinschnuppern. Dadurch kann der Projekttag dazu beitragen, dass sowohl Jungen als auch Mädchen ihr Berufswahlspektrum erweitern und sich zudem interessante Karriereoptionen für den qualifizierten Nachwuchs ergeben. An diese Jungen- und Mädchenförderung knüpfen im 8., 9. und 10. Jahrgang die Maßnahmen des Berufswahlorientierungsprogramms an.

Ein offenes Kontaktangebot bietet auch die Schulpflegschaft mit der Gruppe "Eltern für Eltern". Weitere Informationen finden sich hier.

Derzeit hat die EKS drei Profile.

Notebook: NW PLUS

Notebook: Englisch PLUS

Kunst und Kultur

Die Sprechzeiten für Fragen zu den Notebooks in den Profilen finden Sie hier.

Sechs Schulen erhielten am 29. Mai 2017 das Gütesiegel des Exzellenznetzwerks MINT SCHULE NRW des Bildungswerks der Nordrhein-Westfälischen Wirtschaft (BWNRW) und der Landesvereinigung der Unternehmensverbände NRW (unternehmer nrw). Auf der Zertifizierungsfeier in Düsseldorf überreichte Joachim Schöpke, Dezernent bei der Bezirksregierung Düsseldorf für Mathematik und Naturwissenschaften an den Gymnasien, gemeinsam mit dem Vorsitzenden des BWNRW, Dietmar Meder, die Gütesiegel an Vertreterinnen und Vertreter der Schulen. Darüber hinaus konnten sich fünfzehn Schulen, die sich um eine Re-Zertifizierung beworben hatten, über eine entsprechende Zusage und Urkunde freuen.
Das Netzwerk MINT SCHULE NRW, das seit 2006 besteht, umfasst nun insgesamt 75 Schulen, davon 7 Hauptschulen, 34 Realschulen und 24 Gesamtschulen. Den Netzwerkschulen steht ein vielfältiges Förderangebot für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Schulleitungen zur Verfügung, das von unternehmer nrw unterstützt wird.
„Es ist wichtig, dass wir junge Menschen jeden Alters für die MINT-Fächer begeistern. Dazu brauchen wir MINT-Expertinnen und -Experten unter den Lehrerinnen und Lehrer. Diese haben an der Erich Kästner-Schule wesentlich dazu beigetragen, diese tolle Auszeichnung zu erhalten. Mit Ihnen freut sich die ganze Schulgemeinde!“ stellt Schulleiter Dr. Ludger Jonischeit fest. Nach einer Qualitätsanalyse durch eine MINT-Kommission im März 2017 stand fest, dass die Erich Kästner-Gesamtschule in Bochum mit dem MINT-Gütesiegel ausgezeichnet wird. Neben dem Ausbau des MINT-Profils und einem starken Netzwerk von Unterstützern lobte die Kommission die Individualförderung im Unterrichtsalltag. In ihrer Laudatio hob Frau Renate Loos, ehemals von der gymnasialen Schulaufsicht der Bezirksregierung (LRSD i.R.), die besonderen Schwerpunkte der MINT-Förderung an der Erich Kästner-Schule hervor:
Die Erich-Kästner Gesamtschule in Bochum präsentierte sich beim Schulbesuch als innovative, der Schülerschaft sehr zugewandte Schule. Sie bietet ab Klasse 5 – neben dem Profil „Englisch Plus“ sowie „Kunst und Medien“ – ein spezielles Profil „Naturwissenschaften Plus“ kurz „NW Plus“ an. Die „NW Plus – Klassen“ sind Notebook-Klassen, wobei die Schule in allen Klassen und Jahrgangsstufen sehr viel Wert auf eine gute informationstechnologische Grundbildung legt. Im Rahmen der Medienerziehung nimmt die Schule zudem am Projekt „Medienscouts“ teil. Die Erich-Kästner Gesamtschule verfügt über ein eigenes regionales MINT-Netzwerk. Netzwerkpartner sind Unternehmen, das zdi und die Hochschulen der Region. Diese Partner werden zum Beispiel als außerschulische MINT-Lernorte in den Schulalltag mit einbezogen. Die Schülerinnen und Schüler engagieren sich in verschiedenen MINT-Arbeitsgemeinschaften und -Wettbewerben. Dieses Engagement wurde in den letzten beiden Jahren mit entsprechenden Erfolgen, zum Beispiel beim bundesweiten Wettbewerb Känguru oder beim landesweiten Wettbewerb bio-logisch, belohnt.“
Insbesondere im Bereich der Berufsorientierung bietet die Erich-Kästner Gesamtschule in Bochum ihrer Schülerschaft überdies vielfältige Möglichkeiten, um sich in verschiedenen MINT-Handlungsfeldern auszuprobieren. Wir waren uns schnell einig, dass diese Schule in das MINT-Netzwerk aufgenommen werden sollte. Herzlichen Glückwunsch!

Dr. Ludger Jonischeit, Nadja Fliesen

mint verleihung 2017 med

Auf dem Photo:

vlnr Joachim Schöpke (LRSD), Dr.Ludger Jonischeit (SL), Nadja Fliesen (DL), Uwe Soboll (Koordinator NW),

Lukas Grimm(KL9), Renate Loos, LRSD i.R., Dietmar Meder (BWNRW), Dr. Heike Hunec