Veranstaltungen im Schuljahr 2017 / 2018

Über Termine und Themen der für das neue Schuljahr geplanten Veranstaltungen informieren wir nach den Sommerferien. Nur so viel sei vorab verraten: Neben klassischen Informationsveranstaltungen plant die Schulpflegschaft unter dem Titel „Gedanken|Aula|Gedanken“ (Gedanken-Aula: also Raum für Gedanken, Austausch, Gespräche etc.; Aula-Gedanken: Gedanken, die in der Aula ausgetauscht werden bzw. entstehen) eine Reihe von Vorträgen und Gesprächsrunden sowie Seminaren, die die Zielgruppen der Eltern, Schülerinnen und Schüler wie auch der Lehrkräfte ansprechen. Thematisch lehnen wir uns dabei zunächst eng an das Abraham-Schuljahr an. Für die Organisation der Veranstaltungen wurde aus den Reihen der Schulpflegschaftsmitglieder eine Arbeitsgruppe gegründet, die sich über Themen, Informationen, Mitwirkung, Feedback und vieles mehr sehr freut. Ansprechpartnerin ist Dr. (Univ. Mailand) Anke Zeqiri (Kontaktdaten unter dem Menüpunkt "Ansprechpartner"). Also: Immer einmal wieder hier auf die Website schauen – es lohnt sich!

„LiGa – Lernen im Ganztag“ ist eine Initiative der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung und der Stiftung Mercator - in Nordrhein-Westfalen unter dem Titel „Leben und Lernen im Ganztag“ entwickelt und umgesetzt mit dem Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes NRW und der Qualitäts- und UnterstützungsAgentur – Landesinstitut für Schule (QUA-LiS NRW). Die Projektidee stützt sich auf die Erkenntnis, dass Ganztagsschulen mehr Zeit haben für Bildung – und damit das Potenzial, Schülerinnen und Schüler individuell zu fördern, damit sie erfolgreich lernen. Durch das Programm „LiGa – Lernen im Ganztag“ werden rund 300 Schulen aus fünf Bundesländern dabei unterstützt, dieses Potenzial zu entfalten. Die Schulen entwickeln in Zusammenarbeit mit erfahrenen Pädagogen ein individuelles, nachhaltiges und integratives Ganztagsschulprofil.
Die Erich Kästner- Schule hat sich diesem Projekt, das auf drei Jahre ausgelegt ist, angeschlossen, um gemeinsam mit anderen Schulen des gemeinsamen Lernens ein sinnvolles Lernzeitenkonzept zu entwickeln, um die Schülerinnen und Schüler besser individuell fördern zu können. Dazu arbeiten wir in unserem Netzwerk mit neun Schulen und der Schulaufsicht eng zusammen. Herauskommen soll ein für die Erich Kästner-Schule passendes Konzept für das Lernen im Ganztag.
Zum Start des Projekts trafen sich am 9.9.2016 an der Gesamtschule Berger Feld in Gelsenkirchen 131 Schulen aus ganz NRW. Diese Auftaktveranstaltung diente einem ersten Austausch und der Vernetzung aller am Projekt beteiligten Schulen. Sylvia Löhrmann, Ministerin für Schule und Weiterbildung und stellvertretende Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen, eröffnete die Veranstaltung. Fachvorträge zur schulischen Netzwerkarbeit und wirksamen Gestaltung des Ganztags, Workshops zur Konstituierung der Netzwerke und zahlreiche Infostände halfen beim Einstieg in die Netzwerkarbeit. Die Erich Kästner-Schule war durch Daniela Weinbörner, Nadja Fliesen und Dr. Ludger Jonischeit vertreten.

 

 

 

Die EKS führt einen jährlichen Schüleraustausch mit unserer Partnerschule in Sheffield (England) statt. Nach dieser englischen Stadt ist auch ein Ring der Stadt benannt, der Sheffieldring. 

Die EKS hat derzeit einen Teach First Fellow. Seit August 2015 unterstützt die "Lehrkraft auf Zeit" die pädagogische Arbeit und den Unterricht in den Fächern Deutsch als Zweitsprache, Englisch und Gesellschaftslehre. Darüberhinaus engagiert sie sich in diversen Projekten um z.B. individuelle Förderung zu ermöglichen oder Wege zum erfolgreichen Schulabschluss zu ermöglichen.  

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Die BildungsBande - Kinder lernen von Jugendlichen – Kinder lernen von Kindern

Die BildungsBande startete im September 2012 als Pilotprojekt unter dem Namen „Sprachbotschafter“ an der Erich Kästner - Schule und ist heute ein erfolgreiches Programm, an dem sich zahlreiche Schulen auch in anderen Bundesländern beteiligen. Die Idee des Projektes ist, dass ältere Kinder und Jugendliche als Schülercoaches in Partnerschulen gehen und dort mit den jüngeren Kindern lernen, lesen und spielen. Sie begleiten sie als Vertraute in ihrer schulischen und persönlichen Entwicklung. Dabei entfaltet das so wichtige Beziehungslernen seine positiven Wirkungen, sodass initiatives und eigenverantwortliches Handeln ins Schulwesen einzieht.

„Schülercoaches“ sind hauptsächlich Jugendliche der Jahrgangsstufen 8, die von der EKS als Projektschule, nach einem entwickelten Trainingskonzept zu festgelegten Zeiten jede Woche in Partnergrundschulen – Grundschulen mit einem hohen Anteil von Kindern mit Migrationshintergrund und oftmals in sozialen Brennpunkten gelegen – gehen, um die Kinder als Schülercoaches in ihrer persönlichen Entwicklung zu unterstützen und kreative Projekte mit ihnen durchzuführen.

Die Jugendlichen sind persönliche Begleiter für die Jüngeren – ihr Engagement wird aus der unmittelbaren Begegnung geweckt und lässt sie eine Vielzahl von unterschiedlichen Aktivitäten zu verschiedenen Themen entfalten. Alle Schülercoaches werden von KoordinatorInnen begleitet und durch ExpertInnen gecoacht.

Alle Programmteilnehmer werden in der Zeit ihres Einsatzes als Schülercoaches von ihrem Unterricht befreit bzw. sind in der unterrichtsfreien Zeit tätig.
Alle Schülercoaches erhalten ein spezielles Training vor Beginn ihres Einsatzes.
Alle Schülercoaches nehmen an regelmäßigen Reflexionstreffen teil.
Alle Schülercoaches erhalten nach erfolgreicher Teilnahme ein Zertifikat über ihren Einsatz.

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Die Medienscouts sind hervorragend ausgebildete Schülerinnen und Schüler, die sich zur Aufgabe gemacht haben, andere Schüler im Umgang mit neuen Medien, gerade auch im Bereich Datenschutz, Sicherheit und Mobbing, zu beraten.Die Nutzung von Neuerungen im Internet als Arbeitserleichterung für den Schulalltag begünstigt die Gefahren und das Nichtwissen von Kindern und Jugendlichen. Eltern laufen häufig Gefahr, durch fehlende technische Kenntnisse nicht mehr in die Lebenswelten der Kinder vordringen zu können. Für Probleme in und mit der „Social Community“, mit der Datensicherung oder im Umgang mit Internet und Handy fehlen bisweilen im Elternhaus und in der Schule Ansprechpartner und Ansprechpartnerinnen, die sich auf Augenhöhe mit ihrem Wissen befinden und ihnen bei auftretenden Problemen weiterhelfen können. Hier setzt die Ausbildung jugendlicher Medienscouts an. Jugendliche der Jahrgangstufen 8 und 9 erlernen in ihrer Ausbildung den kritischen Umgang mit Medien, Vermittlungskompetenzen über die Gefahren und Risiken der "neuen Medien" sowie die Gefahren von Realitätsverlusten bei großem Medienkonsum, Konfliktlösungsstrategien und Beratungskompetenzen.
Über die eigene, meist alltägliche, Nutzung der „Social Community" hinaus sollten die Medienscouts die Hintergründe der Faszination dieser Netzwerke erarbeiten, aber auch für sich selbst die Frage beantworten, welche Daten bedenkenlos veröffentlicht werden können und bei welchen es besser wäre, die Veröffentlichung zu unterlassen. Die Unterschiede zwischen virtuellen und realen Freundschaften werden zum Thema gemacht und gleichzeitig Fallbeispiele und konkrete Handlungsanleitungen in Konfliktfällen erörtert. Hier werden neben einschlägigen Beispielen aus der Literatur konkrete Beispiele aus dem Nutzungsalltag besprochen. Ziel hier ist, die Beratungskompetenz und Konfliktlösungsstrategien der Jugendlichen zu erhöhen, damit sie im weiteren Verlauf auch als kompetente Berater und Beraterinnen im Schulalltag zur Verfügung stehen können.
Im Schuljahr 2012/13 wurden erstmals „Medienscouts“ ausgebildet, die seitdem als Ansprechpartner für technische Fragen aber auch bei sozialen Problemen vor allem für die Schülerinnen und Schüler des 5. und 6. Jahrgangs zur Verfügung stehen. Zudem können die Medienscouts auch von Klassen „gebucht“ werden, damit sie bei komplexeren Einrichtungen in der Klasse behilflich sind. Die Ausbildung findet in der Regel extern statt (JuBi Welper/ Medienscout-Programm NRW), eine Basisschulung erhalten die Medienscouts in der „Medienscout AG“. Begleitet werden die Ausbildung und der Einsatz der Medienscouts von einer Lehrerin und einem Lehrer der Schule.

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